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Universität Heidelberg > Fakultäten > Klinische Medizin Mannheim > Chirurgie > Ernährungsambulanz | |
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Ernährungsambulanz MannheimKünstliche Ernährung über den Magen-Darm-TraktEs gibt neben der herkömmlichen Art, nämlich dem "normalen" Essen und Trinken wie wir alle es jeden Tag tun, prinzipiell 2 Möglichkeiten, über den Magen-Darm-Trakt Nahrung zuzuführen (Enterale Ernährung). Dies hängt von der grundlegenden Erkrankung und dem Zustand des Patienten ab. 1. Trinknahrungen: In besonderen Fällen besteht auch die Möglichkeit, alleine oder zusätzlich zur "normalen" Nahrungszufuhr speziell zubereitete so genannte Trinknahrung zu verabreichen, die je nach Art verschiedene Zusammensetzungen aufweist. Meist sind diese Trinknahrungen auf die Menge an Flüssigkeit gerechnet sehr kalorien- und vitaminreich, so daß recht geringe Mengen ausreichen, um eine vollwertige und hochkalorische Ernährung zu erreichen. Dies ist z. B. bei Patienten erwünscht, die stark an Gewicht abgenommen haben oder mangelernährt sind und die noch schlucken können. Es gibt sie in verschiedensten Geschmacksrichtungen. 2. Sondennahrungen: Die andere Variante muß eingesetzt werden, wenn der Patient nicht mehr auf normalem Weg Nahrung zu sich nehmen kann, z. B. bei Erkrankungen, die den Schluckakt unmöglich machen oder die eine normale Nahrungspassage in den Magen oder Dünndarm durch Engstellungen verhindern. Auch für diese Art der Ernährung werden speziell zusammengestellte, hochwertige Nährlösungen (so genannte Sondenlösung oder Sondenkost) verwendet. Sie unterscheiden sich durch verschiedene Dinge voneinander. Es gibt verschiedene Geschmackrichtungen (man kann sie auch trinken), der Kalorien- und Vitamin- bzw. Spurenelemente-Gehalt sind unterschiedlich, es gibt spezielle Nahrung für Diabetiker und anderes mehr. Ist der normale Speiseweg behindert, so muß ein Zugang unter Umgehung der entsprechenden Engstellen geschaffen werden, der die Verabreichung der Sondennahrungen erlaubt. Dies geschieht mittels Sonden. Die einfachste Möglichkeit ist die Anlage einer Sonde (Kunststoffschlauch), die über die Nase in den Magen (nasogastrale Sonde) oder den Dünndarm (nasojejunale Sonde) geschoben wird. Ist dies nicht möglich oder stört es den Patienten auf Dauer zu sehr, so kann eine solche Sonde auch in den Magen in einer örtlichen Betäubung eingebracht werden (PEG). Ist die Engstelle hinter dem Magen gelegen, so kann die Sonde auch in den Dünndarm eingelegt werden (PEJ) oder eine Sonde über die Engstelle vom Magen in den Dünndarm eingebracht werden (PEG mit intestinalem Schenkel). Vorteile dieser Art der Ernährung ("Enterale Ernährung") im Vergleich zu einer Ernährung über ein Blutgefäß ("Parenterale Ernährung") ist die einfache Handhabung und geringe Komplikationsrate bei der Anlage der entsprechenden Sonden sowie die einfache Pflege. Außerdem werden diese Nahrungen vom Körper viel besser verwertet und sind preislich weitaus günstiger als Nährlösungen, die über ein Blutgefäß dem Körper zugeführt werden. Um Kontakt mit uns aufzunehmen, klicken Sie bitte hier
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